
Prof. Dr. David Kergel
Supervisor i. A. · Geprüfter psychologischer Coach · Professor für Soziale Arbeit
Fall- und Teamsupervision · Einzelsupervision · Leitungssupervision · Rollen- und Konfliktklärung · Organisations- und Veränderungsprozesse
Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Mehrperspektivisch.
In meiner supervisorischen Arbeit verbinde ich sozialpädagogische Praxiserfahrung, psychologisches Coaching und wissenschaftliche Expertise mit Erfahrungen aus Leitung, Hochschulmanagement, Organisationsentwicklung und betrieblicher Interessenvertretung.
Mein beruflicher Weg hat mich dabei durch unterschiedliche professionelle Kontexte geführt: von Pädagogik und internationaler Wissenschaft über Hochschullehre und Soziale Arbeit bis hin zu Führung, Beratung, Coaching und organisationalen Entwicklungsprozessen.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen prägen meinen Blick auf Supervision.
Denn berufliche Herausforderungen entstehen selten auf nur einer Ebene. Ein schwieriger Fall kann zugleich Fragen professioneller Beziehungsgestaltung berühren. Ein Teamkonflikt kann mit Rollen, Führung oder organisationalen Strukturen verbunden sein. Und persönliche Unsicherheit kann Ausdruck widersprüchlicher institutioneller Erwartungen sein.
Deshalb betrachte ich berufliche Situationen im Zusammenspiel von Person, professioneller Rolle, Beziehung, Fall, Team und Organisation.
Supervision bedeutet für mich dabei nicht, fertige Antworten vorzugeben. Sie schafft einen geschützten professionellen Raum, in dem Komplexität verstanden, unterschiedliche Perspektiven sichtbar und daraus neue Möglichkeiten professionellen Handelns entwickelt werden können.
Meine supervisorische Arbeit baut auf einem interdisziplinären beruflichen und wissenschaftlichen Hintergrund auf.
Zu meinen Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen gehören unter anderem:
- Professor für Soziale Arbeit
- Supervisor in Ausbildung (i. A.)
- Geprüfter psychologischer Coach
- Ph.D., Aalborg University, Dänemark
- Master of Arts Bildung und Medien: eEducation, FernUniversität in Hagen
- Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen
- langjährige Tätigkeit in Wissenschaft, Forschung und Hochschullehre
- internationale Lehr-, Forschungs- und Gasttätigkeiten, unter anderem im Kontext der Aalborg University, der Universität Graz und der Duquesne University
- Erfahrung in Sozialer Arbeit, sozialpädagogischer Begleitung und Beratung
- Erfahrung in Leitung, Hochschulmanagement und Organisationsentwicklung
- Tätigkeit als Academic Campus Manager und ehemaliger Gebietsleiter an der IU Internationalen Hochschule
- Erfahrung in betrieblicher Interessenvertretung und im Gesamtbetriebsrat
- Leitung und Koordination wissenschaftlicher, fachlicher und organisationaler Entwicklungsprozesse
- wissenschaftliche Expertise zu Diversität, Transkulturalität, Bildung, Digitalisierung und gesellschaftlicher Transformation
- Erfahrung in Konzept-, Qualitäts- und Digitalisierungsprozessen
- umfangreiche Erfahrung in Erwachsenenbildung, Weiterbildung und professioneller Wissensvermittlung
Komplexe berufliche Situationen lassen sich selten aus nur einer Perspektive verstehen.
In meine supervisorische Arbeit fließen deshalb sozialpädagogische, psychologische, pädagogische, wissenschaftliche und organisationale Perspektiven ein.
Diese Mehrperspektivität ermöglicht es, vertraute Erklärungen zu hinterfragen und Zusammenhänge sichtbar zu machen, die im unmittelbaren Handlungsdruck des beruflichen Alltags manchmal aus dem Blick geraten.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele theoretische Perspektiven auf eine Situation anzuwenden. Entscheidend ist vielmehr, gemeinsam herauszufinden, welche Perspektive in einer konkreten Situation hilfreich sein kann.
Als geprüfter psychologischer Coach bringe ich zusätzliche Kompetenzen in Gesprächsführung, Ressourcenorientierung, Selbstreflexion sowie der Begleitung individueller Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in meine supervisorische Arbeit ein.
Supervision kann dadurch auch einen Raum eröffnen, in dem Fach- und Führungskräfte die eigene Wahrnehmung, Reaktionen und wiederkehrende Handlungsmuster reflektieren.
Dabei bleiben die professionellen Grenzen transparent:
Supervision ist keine Psychotherapie.
Sie richtet sich auf berufliche Rollen, Beziehungen, Fälle, Teams und organisationale Zusammenhänge.
Als Professor für Soziale Arbeit verbinde ich praktische Fragestellungen mit wissenschaftlichen Perspektiven.
Mein akademischer Weg umfasst das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen, den Master of Arts Bildung und Medien: eEducation an der FernUniversität in Hagen sowie den Ph.D. an der Aalborg University in Dänemark.
Langjährige wissenschaftliche Tätigkeit sowie internationale Lehr-, Forschungs- und Gasttätigkeiten – unter anderem im Kontext der Aalborg University, der Universität Graz, der METU (Middle East Technical University), University, der Freien Universität Berlin und der Duquesne University – haben meinen Blick auf unterschiedliche wissenschaftliche, kulturelle und organisationale Perspektiven geprägt.
Wissenschaft bedeutet für meine supervisorische Arbeit dabei nicht, Praxis von außen zu erklären.
Sie bietet vielmehr die Möglichkeit, Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen, unterschiedliche Deutungen miteinander in Beziehung zu setzen und komplexe Zusammenhänge differenzierter zu betrachten.
Meine ursprüngliche Qualifikation mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen sowie mein zertifiziertes Studium DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und meine weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit Bildungs- und Entwicklungsprozessen ergänzen die sozialarbeiterische Perspektive um einen pädagogischen Blick.
Diese Verbindung ist insbesondere für Supervisionsprozesse in Schulen, Ganztagsangeboten, Kinder- und Jugendhilfe, Hochschulen sowie anderen Bildungs- und Sozialeinrichtungen relevant.
Pädagogische Beziehungen, Lernen und Entwicklung können dabei ebenso Gegenstand supervisorischer Reflexion werden wie institutionelle Erwartungen und die professionelle Rolle der Fachkräfte.
Professionelle Herausforderungen entstehen nicht ausschließlich auf der Ebene einzelner Personen.
Organisationen sind soziale Systeme, in denen unterschiedliche Rollen, Verantwortlichkeiten, Interessen, Erwartungen und Entscheidungslogiken aufeinandertreffen.
Durch meine Tätigkeit als Academic Campus Manager an der IU Internationalen Hochschule kenne ich Leitungs- und Koordinationsverantwortung sowie organisationale Entwicklungs- und Veränderungsprozesse aus eigener Erfahrung.
Meine Tätigkeit in der betrieblichen Interessenvertretung und im Gesamtbetriebsrat (GBR) eröffnet zugleich eine weitere Perspektive auf Organisationen: auf unterschiedliche Interessenlagen, Kommunikation zwischen organisationalen Ebenen, Aushandlungsprozesse, Konflikte und die Dynamiken, die insbesondere in Veränderungsprozessen entstehen können.
Diese Verbindung ermöglicht es mir, Organisationen aus unterschiedlichen Positionen zu betrachten:
aus der Perspektive von Leitung und Mitarbeitenden, von formalen Strukturen und informellen Dynamiken sowie von individuellen Anliegen und organisationalen Anforderungen.
Diese Erfahrungen fließen insbesondere in Team-, Leitungs- und organisationsbezogene Supervision ein.
Neben Forschung und Lehre verfüge ich über Erfahrung in der Leitung und Koordination wissenschaftlicher, fachlicher und organisationaler Entwicklungsprozesse.
Dazu gehören die Konzeption und Koordination von Forschungs-, Bildungs- und Digitalisierungsprojekten sowie meine Arbeit im Kontext des Zentrum für machtsensible Organisationsforschung, Diversität und digitale Bildung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbindung von Sozialer Arbeit, Bildung, Diversität, Digitalität und gesellschaftlicher Transformation.
Für die Supervision eröffnet diese Erfahrung eine zusätzliche Perspektive auf die Frage, wie Veränderungen in Organisationen entstehen, wie unterschiedliche professionelle Interessen zusammengeführt werden können und welche Auswirkungen Veränderungsprozesse auf Teams, Rollen und professionelle Identität haben.
Ein langjähriger Schwerpunkt meiner wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Diversität, Transkulturalität und gesellschaftlicher Vielfalt. Damit verbunden ist für mich eine machtsensible Perspektive auf professionelle Beziehungen und organisationale Strukturen.
Menschen bringen unterschiedliche Biografien, Erfahrungen, soziale Positionierungen und Orientierungsmuster in professionelle Beziehungen und Organisationen ein. Zugleich begegnen sie sich nicht unabhängig von gesellschaftlichen und institutionellen Bedingungen. Rollen, Zuständigkeiten, Deutungsmacht, Hierarchien und unterschiedliche Möglichkeiten der Einflussnahme prägen professionelle Situationen mit.
Eine diversitäts- und machtsensible Supervision nimmt deshalb nicht nur individuelle Unterschiede in den Blick. Sie fragt auch danach, wer gehört wird, wer Entscheidungen treffen kann, welche Perspektiven selbstverständlich erscheinen und welche möglicherweise weniger sichtbar werden.
Dabei geht es nicht darum, Unterschiede oder Machtverhältnisse vorschnell zur Erklärung eines Konflikts zu machen. Vielmehr können sie als eine von mehreren Dimensionen einer Situation reflektiert und mit individuellen, relationalen und organisationalen Dynamiken in Beziehung gesetzt werden.
Gerade in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern ist diese Perspektive bedeutsam: Professionelles Handeln findet häufig in Beziehungen statt, die durch unterschiedliche Rollen, Verantwortlichkeiten und Handlungsmöglichkeiten geprägt sind – etwa zwischen Fachkräften und Adressat:innen, Mitarbeitenden und Leitung oder Institutionen und den Menschen, die ihre Angebote nutzen.
Eine diversitäts-, transkulturalitäts- und machtsensible Supervision fragt deshalb auch danach, welche Perspektiven möglicherweise fehlen, welche Selbstverständlichkeiten unsere Wahrnehmung bestimmen, wie Macht und Verantwortung in einer Situation verteilt sind und welche anderen Deutungen möglich werden.
Ziel ist nicht, Macht grundsätzlich als problematisch zu verstehen, sondern sie wahrnehmbar, reflektierbar und damit professionell gestaltbar zu machen.
Machtsensibilität bedeutet für mich, auch danach zu fragen, unter welchen Bedingungen wir wahrnehmen, entscheiden und handeln – und wessen Perspektive dabei möglicherweise aus dem Blick gerät.
Den letzten Satz finde ich besonders passend für dein Gesamtprofil, weil er Machtsensibilität nicht aktivistisch oder moralisierend, sondern als Bestandteil professioneller Reflexionsfähigkeit positioniert. Genau so würde ich es für eine Supervisionsseite haben wollen.
Organisationen befinden sich kontinuierlich in Veränderung.
Neue fachliche Anforderungen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Umstrukturierungen oder gesellschaftliche Veränderungen können etablierte Rollen, Routinen und professionelle Selbstverständnisse infrage stellen.
Durch meine Erfahrungen in Organisations-, Konzept- und Qualitätsentwicklung sowie meine wissenschaftliche Beschäftigung mit Digitalisierung und gesellschaftlicher Transformation kann Supervision auch solche Veränderungsprozesse begleiten.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die technische Lösung, sondern die Frage:
Was macht Veränderung mit Menschen, Teams, Rollen und professioneller Identität – und wie kann unter veränderten Bedingungen weiterhin professionell gehandelt werden?
Meine supervisorische Arbeit richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus Sozialer Arbeit, Pädagogik, Bildung und angrenzenden sozialen Arbeitsfeldern.
Schwerpunkte sind:
- Fallsupervision und professionelles Fallverstehen
- Teamsupervision
- Einzelsupervision
- Leitungs– und Führungssupervision
- professionelle Rollen- und Auftragsklärung
- Beziehungsgestaltung, Nähe und Distanz
- Konflikte und herausfordernde Teamdynamiken
- komplexe sozialpädagogische Fallkonstellationen
- Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams
- berufliche Belastungs- und Veränderungssituationen
- Diversität und transkulturelle Fragestellungen
- Organisations- und Betriebsdynamiken
- organisationale Veränderungs- und Transformationsprozesse
Supervision ist für mich kein Ort, an dem Fachkräften erklärt wird, wie sie ihre Arbeit „richtig“ machen sollen.
Sie ist ein geschützter professioneller Reflexionsraum, in dem Abstand zum unmittelbaren Handlungsdruck entstehen kann.
Dabei können konkrete Fälle ebenso zum Gegenstand werden wie die eigene professionelle Rolle, Beziehungen, Konflikte, Teamdynamiken, Führung oder organisationale Rahmenbedingungen.
Meine Aufgabe als Supervisor sehe ich darin, diesen Prozess zu strukturieren, Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam Zusammenhänge zu erschließen.
Dabei dürfen auch Unsicherheit, Ambivalenz und unterschiedliche Sichtweisen ihren Platz haben.
Denn professionelle Handlungssicherheit entsteht nicht immer dadurch, schneller eine Antwort zu finden.
Manchmal entsteht sie gerade dadurch, eine Situation anders betrachten und eine neue Frage stellen zu können.
Supervision bedeutet für mich: innehalten, verstehen, Perspektiven erweitern und daraus neue Möglichkeiten für professionelles Handeln entwickeln.
Prof. Dr. David Kergel
Supervisor i. A. · Geprüfter psychologischer Coach · Professor für Soziale Arbeit
Sozialpädagogische Praxis & Beratung · Wissenschaft & internationale Hochschullehre · Leitung & Hochschulmanagement · Organisationsdynamiken & betriebliche Interessenvertretung · Coaching & Gesprächsführung · Diversität & Transkulturalität · Organisations- und Veränderungsprozesse